Campus als Lebensfeld gestalten!

Bei den Senatswahlen geht es auch um das grundlegende Verständnis der Universität in der Gesellschaft: Hochschulen werden zunehmend als Bildungsfabriken verstanden, in denen Studierende als KundInnen Bildungsangebote nachfragen. Für uns ist der Campus ein Lebensfeld, das Studierende immer neu ausfüllen. Wir setzen uns dafür ein, dass studentische Kultur gute Rahmenbedingungen hat und dass der Campus ein Experimentierfeld ist, auf dem auch Neuem und Ungewohntem eine Plattform gegeben wird

Alternative Entfaltungsräume:

Ob es um Fachschaftsräume geht, um alternative Wohnprojekte wie den Bauwagenplatz, das Haus Mainusch oder das Kulturcafé: CampusGrün & kritische linke treten dafür ein, dass auf dem Campus das Neue und das Andere seinen Platz hat. Die Gesellschaft verändert sich nur, wenn wir sie verändern. Angesichts des Tierversuchslabors setzen wir uns für ein Studium und einen Forschungsbetrieb ein, in dem Tiere nicht einfach gequält und „verbraucht“ werden, sondern in dem alternative Forschungsmethoden entwickelt werden.

Universität als Teil der Gesellschaft…

Der Erwerb und die Vermittlung von Wissen dürfen heute nicht mehr auf einen bestimmten Lebensabschnitt beschränkt werden. Wir betrachten daher die universitäre Forschung und Lehre als wichtigen gesellschaftlichen Prozess, an dem die Teilhabe aller unabhängig von Alter und sozialer Herkunft gewährleistet sein muss. Die altersgerechte Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit Schulen gehört genauso dazu wie die Sicherstellung eines kostenfreien Zugangs zur universitären Bildung. Die Universität muss sich für ein breiteres Spektrum unterschiedlicher Studierender öffnen und sich an deren Belange anpassen. Menschen in besonderen Lebenslagen wie z.B. junge Eltern oder Studierende mit Behinderungen dürfen nicht benachteiligt werden. Ebenso müssen ältere Studierende, die nicht den klassischen Bildungsweg gegangen sind, in den Universitätsalltag integriert werden.

… statt Leuchtturmbau

Elitenbildung kommt wieder in Mode. In diversen „Exzellenz“wettbewerben locken Fördergelder und Prestige.
Auch die Uni Mainz strebt nach „Exzellenz“, was z.B. durch die Einrichtung eines finanziell gut ausgestatteten Gutenberg-Forschungskollegs deutlich wurde.
CampusGrün & kritische linke lehnen es ab, dass innerhalb der Universität eine elitäre Paralleluniversität gegründet wird, in der Studierende nichts mehr zu suchen haben.
Wir treten ein für eine Universität, in der die Freiheit des Studiums, die Gleichheit der Studienbedingungen und die Solidarität aller Beteiligten den Leitfaden bilden für
eine andere Hochschule.

Für einen Campus als
Lebensfeld und gegen die Uni als Elfenbeinturm

Darum:
CampusGrün &
kritische linke wählen